Ear problems
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Ohrenentzündungen - Otitis

(to be translated soon - Keep posted!)

Entzündete Ohren, wenige von uns Schlappohr-Hunde- Besitzern haben hiermit noch keine Probleme gehabt.

Doch hier ein schlimmer Fall.
Seit nun mehr 2 Jahren leidet unsere Nutshell an einer Chronischen Ohrenentzündung. Kaum wird es besser da wird es auch wieder schlimmer. Mehrfach wurde das Ohr schon unter Narkose gereinigt und behandelt. Wir haben überprüft ob es am Futtermittel liegt usw. Bis hin zur Laboruntersuchung welche dann ergab, dass es sich um einen Antibiotika resistenten Keim handelt. Das Ergebniss war natürlich übelst.....die nächste Maßnahme war dann eine Herstellung eines Eigenserums welches erst auch nicht anschlug. Kurz vor der letzen Entscheidung einer OP traf dann aber doch eine Besserung ein. Aber auch diese sollte nicht von Dauer sein...leider, denn unseren Schatz immer leiden zu sehen ist nicht schön. Wir haben nun ein Medikament aus den USA, dieses hat einiges an Entzündung behoben, aber Nutshell leidet noch immer. Der nächste Tierarzt Termin ist also in näherer Zeit anzutreten, dies wird heißen wieder eine Ohrenreinigung. Die letzte Maßnahme währe eine OP; bei dieser würde der Ohrkanal bis ganzunten geöffnet und würde auch offen bleiben. Da haben wir aber unsere Zweifel, ob dies eine gute Lösung ist. Wir werden sehen was passiert.

Unsere Empfehlung:

Wenn Euer Otti Ohrprobleme anzeigt z.B.: ständiges Kopfschütteln (hiermit ist nicht das Schütteln nach dem Brüllen gemeint), ständiges kratzen am Ohr,übeler Geruch aus dem Ohr, vermehrtes Ohrenschmalz, - dann sucht Euren Tierarzt auf und lasst dies sofort behandeln. In den meisten Fällen wird die Entzündung durch eine Infektion mit Bakterien oder Hefepilzen begleitet,wenn diese frühzeitig richtig behandelt wird ist der Spuk auch bald wieder vorbei. Ein Fall wie der unserer Nutshell kommt nicht so häufig vor, aber bei einer unbehandelten Entzündung kann es zu solch argen Problemen führen.

Es gibt auch noch ein Behandlungsmittel worauf man bei den Otterhoundbesitzern in Amerika schwört. Es nennt sich „Blue Stuff“.

Das Rezept:

Alkohol Isopropanol 70 % 453,6 g

Borsäurepulver 4,50 g 1 %

Gentiana-Violet-Lösung 1 % 16 Tropfen

Es wird in einer Glasflasche zusammen gemischt, die mit Kindersicherung versehen sein sollte. Die Lösung muss kindersicher aufbewahrt werden & darf nicht in der Sonne oder an der Heizung stehen, da sie sich entzünden könnte.

Die Lösung muss jedes Mal aufgeschüttelt werden, bevor sie benutzt wird, um das Borsäure-Pulver zu verteilen.
Wir empfehlen für einen Hund gleich einen Liter herstellen zu lassen. Zur Verwendung sollte die Flüssigkeit Zimmertemperatur haben.Für jedes Ohr empfiehlt es sich 8 ml in einer Einwegspritze aufzuziehen (beim Tierarzt erhältlich) und dann wird es dem stehenden Hund ins Ohr gegeben.
Wir setzen gerne Kunststoffspritzflaschen mit langer,abgewinkelter Tülle ein, weil wir die Handhabung einfacher finden. Auch hier sollte natürlich auf Hygiene bzgl. der Tülle geachtet werden, damit nicht Keime von einem Ohr zum anderen Ohr transportiert werden. Wir benutzen daher eine Flasche für das rechte Ohr und eine Flasche für das linke Ohr. Die Flaschen haben wir entsprechend beschriftet. Für große Hunde finden wir dies einfacher als 8 ml aufzuziehen. Spritzflaschen kann man in der Apotheke, oder bei den Veterinärversandhäusern Henry Schein oder Eickemeyer bestellen.
Wenn die Flüssigkeit im Ohr ist, massiert man den unteren Gehörgang (vomTierarzt zeigen lassen). Massiert wird ungefähr eine Minute für jedes Ohr.
Danach wird die Flüssigkeit mit einem Baumwollwattebausch abgesaugt.Bitte das Ohr gut trocknen, aber NICHT bis zum Gehörgang "durchwühlen". Der Schmock wird sonst noch tiefer hinein geschoben. Bitte keine Q-Tipps oder ähnliches benutzen! Wir finden die Anwendung von Baumwollwatte mit Abreißperforation praktisch. Ein Stück reicht, um die Flüssigkeit aus einem Ohr aufzusaugen. Der Hund schüttelt sich nach der Behandlung, um tief sitzende Flüssigkeit loszuwerden. Es bleibt jedoch zunächst eine kleine Menge der Flüssigkeit tief unten im Ohr zurück, die noch Wirkung entfaltet.


Blue Stuff wird in der Apotheke auf tierärztliches Rezept angemischt. Ohne Rezept erhalten Sie die Zutaten heute nicht mehr, da sie im menschlichen Bereich in der Medizin nicht mehr eingesetzt werden. Sie müssen sich also unbedingt ein Rezept vom Tierarzt dafür erstellen lassen.
Durch das Gentian-Violet ist die Flüssigkeit lila gefärbt. Man sollte die Prozedur daher nicht auf hellem Teppichboden durchführen oder wenn man mit einem weißen T-Shirt neben dem Hund sitzt.

Je nach Schwere der Entzündung der Ohren sollte man wie folgt vorgehen:

2 mal pro Tag in der ersten Woche und ggf. ebenso in der zweiten Woche danach
1 mal pro Tag für weitere zwei Wochen danach

1 mal pro Woche für 4 weitere Wochen schließlich
1 mal im Monat nachbehandeln.


Diese Info habe ich von der folgenden HP…ja, kenne dieses Zeug….habe es aber selbst noch nie angewandt. Die Otterhoundbesitzerin die genannt ist, kenne ich auch und sie sagte mir schon einmal, dass es ganz klasse gewirkt hat.

Mehr Info unter diesem Link:
http://www.tierhilfelid.de/bluestuff.htm

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Last Update 30.10.2015

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